Monthly Archives: April 2010

Wundersame Werbung der Volksbank Köln

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Voba Köln Adwords-WerbungGoogle Adwords ist ein Anzeigendienst von Google. Er ermöglicht es Werbetreibenden zielgerichtet zu bestimmten Keywords Anzeigen zu plazieren. Zumeist findet man sie rechts oder oberhalb der organischen Suchergebnissen.

Die links abgebildete Anzeige begegnete mir gestern zum Suchbegriff  “P-Konto”. Bravo, endlich mal ein Kredinstitut, welches mit einem Girokonto für Jedermann wirbt, dachte ich mir.

Also nichts wie hin auf diese Seite und das Angebot einmal näher unter die Lupe nehmen. Gesagt, getan:

Angebot der Kölner Bank

Aha, so war das also gemeint. Mit “Ohne Schufa eintrag” meinte die Kölner Volksbank nicht etwa, dass es das Konto ohne Schufaauskunft eröffnet.

Vielmehr war gemeint, dass bei negativen Einträgen, KEIN Konto errichtet wird.

Trotz alledem sollten die Maßgaben der ZKA-Empfehlung für ein Jedermannkonto auch für die Kölner Volksbank gelten. Dies umsomehr, als man auch noch aktiv in Keywordumgebungen wirbt, wo eher nach Kontolösungen auch bei schlechter Bonität gesucht wird.

Erfahrungsbericht – Meine erste kostenlose Schufa-Auskunft

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AusrufezeichenAm ersten April dieses Jahres veröffentlichte ich hier den Artikel “Kein Aprilscherz – Schufa Auskunft ab heute Gebührenfrei”. Dort ging ich darauf ein, dass jeder ein Recht auf eine kostenlose Auskunft im Jahr bei der SCHUFA besitzt.

Natürlich war auch ich interessiert und habe mir sogleich über die Internetseite der SCHUFA das entsprechende Antragsformular heruntergeladen, ausgedruckt und versandt. Heute endlich (21. April) war es dann soweit. Die Schufaauskunft trudelte ein. Anstelle des befürchteten Postpaketes passte sie denn doch in einen normalen 5-seitigen Standardbrief.

Sie bestand aus 2 Teilen. Zum einen, die bis zum 13.4.2010 über mich gespeicherten Daten und wer in den letzten 12 Monaten bezüglich meiner Person Anfragen an die SCHUFA stellte, wie Bonitätsauskünfte  oder Anfragen zur Identitäts- und Altersprüfung, wie sie z.B. von Paypal oder Ebay gemacht werden.

Der zweite interessantere Teil beinhaltete den Scorewert und die Erfüllungswahrscheinlichkeit. Der Schufa-score wird für 8 verschiedene Bereiche getrennt aufgeführt. Dies wären Banken, Telekommunikationsunternehmen, Sparkassen/Genossenschaftsbanken, Handel, Hypothekengeschäft, Versandhandel, e-Commerce und Identitätsmanagement, Freiberufler und Kleingewerbetreibende.

Anhand des Scorewertes und der Erfüllungswahrscheinlichkeit wird das Risiko ermittelt. Eine Erfüllungswahrscheinlichkeit von 80% zum Beispiel besagt, dass von 100 Personen mit diesem Scorwert  80 zuverlässig bezahlen würden und 20 eben nicht.

Anhand des Scorings ermittelt die SCHUFA 6 verschiedene Risikokategorien von “sehr kritischem Risiko” bis “sehr geringes Risiko”.

  • >97,5% –>> sehr geringes Ris
  • 95%-97,5% –>> geringes bis überschaubares Risiko
  • 90%-95% –> zufrieden stellendes bis erhöhtes Risiko
  • 80% – 90% –>> deutlich erhöhtes bis hohes Risiko
  • 50% – 80% –>> sehr hohes Risiko
  • < 50% –>> sehr kritisches Risiko

Im großen und ganzen bin ich von der Übersichtlichkeit und Aufbereitung dieser kostenlosen Auskunft positiv überrascht. Ich bezweifle jedoch sehr stark, dass sie alle über meine Person gespeicherten Daten umfasst. Ich werde hier noch einmal bei der SCHUFA nachhaken ob auch tatsächlich alle gespeicherten Daten zur Überprüfung übermittelt wurden.

Die Global Mastercard und das P-Konto

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NewsDie Leser und Leserinnen dieses Blogs wissen bereits, dass zum 1. Juli dieses Jahr das P-Konto gesetzlich festgeschrieben ist. Jedes Kreditinstitut welches Kontodienstleistungen für Jedermann erbringt, hat auf Antrag des Kunden ein bereits bestehendes Konto als Pfändungschutzkonto (P-Konto) weiterzuführen. Die wesentliche Neuerung hierbei besteht in der Schaffung eines automatischen Pfändungsschutzes über derzeit knapp Tausend (985,15) Euro. Dieser Sockelfreibetrag kann durch Unterhaltsverpflichtungen bzw Kindergeldbezug aufgestockt werden. Diese den Sockelbetrag übersteigenden Beträge müssen der Bank gegenüber bescheinigt werden. Lesen Sie hierüber auch den Artikel über die P-Konto-Musterbescheinigung.

Sehr unklar war für mich bislang, wie sich die angebotenen Prepaid-Kreditkarten mit Kontofunktionalitäten (Global Master Card, SupremaCard etc) mit dem neuen P-Konto vertragen werden. Immerhin werden diese Karten gerade im Bereich “Girokonto ohne Schufa” zum Teil recht aggressiv beworben und von nicht wenigen Vertriebspartnern als Alternative zum herkömmlichen Girokonto angepriesen.

Olaf Kerner stellte in seinem Blog heute klar, dass es die Global MasterCard ab dem 1. Juli 2010 auch als P-Konto geben wird. –>> Hier sein Artikel: http://www.kerner.de/global-mastercard-premium-ab-juli-als-p-konto_6108.html.

“Schon jetzt ist sicher: Auch das Konto der Global MasterCard-Premium kann zukünftig als P-Konto geführt werden.” (Zitat: Olaf Kerner in o.a. Blogartikel)

Klar, ist ja auch gesetzliche Pflicht. Die Alternative wäre nur gewesen die Prepaidkarte lediglich ohne Kontofunktionalitäten anzubieten.

“Als eine besondere Variante der deutschen Prepaid-Kreditkarten offeriert die Schwäbische Bank AG in Kooperation mit der Dynamicdrive GmbH & Co.KG die Global MasterCard in drei verschiedenen Typen (. Vor allem die Premium-Version sticht hervor, da sie eine Kontofunktion beinhaltet, die eine Teilnahme am Zahlungsverkehr gewährleistet. Für die Genehmigung der Kontoeröffnung ist weder eine Schufa-Abfrage noch ein Eintrag notwendig. Mittlerweile ist sicher, dass das Girokonto der Global MasterCard ab 1. Juli 2010 ebenfalls als P-Konto geführt werden kann. So erfahren Kontoinhaber zukünftig mehr Schutz bei Kontopfändungen.” (Zitat: Olaf Kerner in o.a. Blogartikel)

Ein P-Konto ohne Schufa-Abfrage dürfte schwierig werden. Jede Bank ist vor der Eröffnung/Umwandlung des Girokontos dazu verpflichtet bei der SCHUFA nachzufragen, ob der Antragsteller bereits über ein P-Konto verfügt, da pro Person bekanntlich ja nur ein P-Konto zugelassen ist.

Im Artikel Global MasterCard- Folgen einer Kontopfändung habe ich bereits beschrieben, dass Im Falle eines Pfändungsbeschlusses die Schwäbische Bank die Global MasterCard sofort kündigt. Festgeschrieben ist dies in §13, 4 der AGBs. Sinn des P-Kontos ist es gerade den Schuldnern vor den verheerenden Folgen einer Kontosperrung und damit verbundenen Kontokündigungen zu schützen. So bleiben noch einige Fragen offen, die von Herrn Kerner oder der Schwäbischen Bank bislang leider noch nicht behandelt wurden. Ich stelle sie hier einfach mal so in den Raum:

  1. Bleibt auch bei der Global MasterCard Premium (P-Konto) der §13,4 AGB stehen, der im Falle einer Kontopfändigung eine sofortige Vertragskündigung vorsieht?
  2. Wie wird das P-Konto bei der Schwäbischen Bank beantragt? Gibt es entsprechende Formulare? Ab wann kann der Antrag gestellt werden?
  3. Gebührengestaltung: Wird es eigene (höhere?) Gebühren für die Führung als P-Konto geben?

Viel Zeit bleibt nicht mehr. Noch gute zwei Monate. Ich jedenfalls bin sehr gespannt, wie die Dinge sich entwickeln. Bei kaum einer Bank weiss man bis jetzt, wie die Umstellung auf das P-Konto genau ablaufen wird.

Steuererklärung 2009 – 83 Fragen und Antworten

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Ebook SteuererklärungIch möchte Euch heute ein nützliches kleines Ebook zum Thema Steuerklärung vorstellen, welches die Betreiber der Seiten forium.de und lohnsteuer-kompakt.de heute herausgegeben haben.

83 Fragen und Antworten zum Thema Steuererklärung

Dieses Ebook behandelt grundsätzliche Fragen, wie:

  • Was ist eine Einkommensteuererklärung?
  • Bis wann muß die Steuerklärung beim Finanzamt sein?

Sehr interessant finde ich auch die Ausführungen zum Ehegattensplitting und der richtigen Wahl der Steuerklassen.

Für viele Leser hier dürfte auch die steuerliche Behandlung von Minijobs von Interesse  sein. Das Ebook gibt Antworten auf die Fragen:

  • Muss man das Einkommen aus Minijobs in der Steuererklärung angeben?
  • Darf ich als Berufstätiger mehrere Minijobs ausüben?
  • Darf ich als Hausfrau mehrere Minijobs ausüben?

Natürlich werden noch so einige Fragen mehr (insgesamt 83 Fragen) beantwortet. Positiv ist auch die äusserst verständliche Sprache zu vermerken. Insgesamt gibt es von mir eine glatte Empfehlung. Und das allerpositivste zum Schluß – Dieses Ebook ist komplett kostenlos – die Betreiber verlangen auch keinerlei Registrierung oder dergleichen.

Hier der Downloadlink:  http://www.forium.de/redaktion/kostenloses-e-book-steuererklaerung/

Reich werden durch Dosen sammeln

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Armer Mann mit Schild FinanzprofiSkelleftea ist ein kleines 30.000 Einwohner-Städtchen an der nordschwedischen Osteeküste. Im nahe gelegenen Bergwerk wurde zu früheren Zeiten Gold gewonnen. Heute noch hat Skelleftea den Beinamen “Goldstädtchen”.

In eben diesem Städtchen verstarb kürzlich der 60 jährige Curt Degermann. Er schaffte diesem Beinamen gerecht zu werden.

Curt Degermann ging keiner geregelten Tätigkeit nach. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich durch das Sammeln von alten Dosen, die er dann für ein Kleingeld an die lokalen Schrotthändler verscherbelte. Er ernährte sich hauptsächlich von Essensresten und lief immer in demselben blauen Anorak durch Skellefteas Straßen. Ein armer Hund, sollte man meinen.

Weit gefehlt. Curt Degermann führte ein Doppelleben. Jede Öre, die er durch seine Dosen verdiente, investierte er in Aktiengeschäfte. Das hierzu nötige Wissen und KnowHow eignete er sich durch das Studium der Wirtschaftspresse in der örtlichen Stadtbibliothek. Curt entwickelte sich zu einem echten Finanzprofi und schaffte es ein erkleckliches Vermögen aufzubauen. Er starb Millionenschwer.

Bekannt wurde dies erst durch einen Erbschaftsstreit, da “Dosen Curt” sein Vermögen dem einzigen Verwandten vermachen wollte, der sich in den letzten Monaten noch um ihn gekümmert hatte.

Das Gold liegt doch mitunter dort, wo es keiner vermutet.

Quelle:  http://de.news.yahoo.com/34/20100401/tod-vom-dosensammler-zum-millionaer-045b8e8.html

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